Die Popkomm findet nicht statt und Jamie Thomas wird auf 1,9 Millionen Dollar verklagt

Vollbild anzeigenFür die Popkomm muss ein neues Gesammmtkonzept her.
So der Verbandschef Dieter Gorny (BVMI) und Mark Chung (VUT)
Der Neustart der Messe soll im Jahr 2010 erfolgen.

Doch Gorny ist der Meinung das der Diebstahl im Internet dafür verantwortlich ist.
"Viele Unternehmen können es sich wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten, an der Popkomm teilzunehmen"

Das sehe ich anders.
Den Schrott will keiner mehr haben! Es gibt gute Musik umsonst im Netz!

http://www.heise.de Musikindustrie-sagt-Popkomm-ab

Und in den USA haben die Richter und Geschworenen ein Rechtsverständnis wie geistig retardierte Wurstbrötchen!
Für 24 Songs, die Thomas im Shareordner auf der Festplatte hatte, sprach der verantwortliche Richter der US-Musikbranche 1.9 Millionen Dollar zu.
Wer möchte kann mal nachrechnen was an Gesammttraffic angefallen ist.

Der Rechnung eines Heiseforumnutzers nach wären das 5,5 Terrabyte an Daten, wenn man ca. 3MB pro Song zu Grunde legt.
Das wären 1939393 angebliche downloads innerhalb von => 534 Tagen in dem der PC dauerhaft am Netz hängt und auch ununterbrochen gesaugt werden müsste!

Super Rechnung! 80.000$ pro Song.
Die Rechnung

Viel Spass beim Kopfschütteln

http://www.heise.de Millionenstrafe-im-US-Filesharing-Prozess

Bei so hohen Summen in Deutschland wäre die Popkomm wohl nicht abgesagt worden.

[UPDATE] Das geht in die Berufung!

Da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Mal sehen ob das nicht zum Bumerang für die US-Medienindustrie wird.

http://www.heise.de/newsticker/US-Filesharing-Prozess-Berufung-gegen-Mil...

eine verbrecherische Farce

Ich halte dieses Urteil weniger für einen schlechten Witz sondern vielmehr werte ich es als ein Verbrechen!

Nicht nur die Rechnung eines Heiseforumnutzers zeigt, dass das Urteil absurd ist, sondern das Urteil wird noch mehr zur Farce, wenn man sich vorstellt, man hätte nicht nur diese eine Frau verklagt.

Sondern man stelle sich stattdessen vor, man hätte einfch mal willkürlich 1000 der Millionen Nutzer von Musiktauschbörsen auf die Anklagebank gesetzt. -. und sehr viele "dealen" dabei ja mit weitaus mehr Musikdateien. Ich habe mir z.B mal eien ganze Discographie heruntergladen, weil ich einen Song davon haben wollte und den Rest direkt wider gelöscht habe. Das waren um die 400 Songs - angelehnt an das amerikanische Urteil wären das für mich etwa 40 Millionen Schadenersatz -echt cool.

Wie schnell hätte man dann Zahlen jenseits von Gut und Böse zuzammenbekommen, die die Musuikindustrie nicht einmal in ihren glorreichsten Zeiten umgesetzt hat, wenn jeder böse Raubkopierer zum Haupttäter gemacht wird?

WIll sagen: ....wenn jeder einzelne von z.B. 1000 willkürtlich herausgesuchten und angeklagten Tauschbörsenbenutztern (sagen wir mal) 20 Songs heruntergeladen und damit automatisch (denn so ist das Prinzip/Technik der Tauschbörsen) weiterverbreitet hat (zumindest für die Dauer des Herunterladens), dann hätten diese 1000 Angeklagten wohl angeblich schon 2 Milliarden Songs verbreitet und der Musikuinduzstrie einen Schaden von mindestens 4 Milliarden zugefügt?

Ah ja, alles klar - und 100.000 Filesharer verbreiten - dann also 1 Billiarde Songs?

Verklagt doch die ganze Welt, ihr Wichser! Aber das traut ihr euch nicht ...also läuft der Hase wie folgt ...

Das Urteil argumentiert so, in dem es den Einzelnem (in diesem Fall Jamie Thomas) quasi als Alleinverbreiter von Millionen von illegaler Download hinstelt. Sie setzen immer nur einzelne Raubkopierer auf die Anklagebank. Denn würden sie z.B 1000 (schon 100 würden die absurdutät ihrer Schdensersatzklagen verdeutlichen) verklagen, würde die Öffentlichkeit merken, wie absurd die Rechnung wird - wie verlogen und irrsinnig.

Deshelb suchen sie sich Einzelpersonen heraus und verklagen sie zur Zahlung astronomischer Summen, die vor allem dazu dienen sollen, die Raubkopierer in Angst und Schrecken zu versetzen.

gez. Windzug